Die Umgebung

Wir freuen uns, dass Landsdorf geographisch so gelegen ist, dass sich von hier viele Tagestouren starten lassen. Was folgt, sind nur ein paar Vorschläge, die wir unseren Gästen mit auf den Weg geben.


Stralsund und Rügen

Ein Ausflug könnte Sie nach Stralsund führen. Die Hansestadt gehört zum Weltkulturerbe und ist mit dem Auto innerhalb einer guten halben Stunde zu erreichen. Schon die Anfahrt über die Landstraße, die in weiten Teilen durch wunderschöne Alleen führt, ist ein Erlebnis. Nach einer Besichtigung der historischen Altstadt mit ihren beeindruckenden Bauwerken der Backsteingotik, lädt das Ozeaneum zu einer Unterwasserreise durch die nördlichen Meere ein. Vom Stralsunder Hafen aus erblicken Sie die flächenmäßig größte deutsche Insel, Rügen. Wer einmal hier ist, möchte womöglich den schon Caspar David Friedrich inspirierenden Kreidefelsen sehen, das Seebad Prora besichtigen, die klassizistischen Bauwerke von Putbus auf sich wirken lassen oder einen der berühmten Badeorte der Insel besuchen.


Hiddensee

Die Insel Hiddensee liegt westlich von Rügen. Im Stralsunder Hafenbecken liegen Boote, die die Insel direkt ansteuern. Die Überfahrt ist immer wieder sehr schön. Angekommen, bietet es sich an, ein Fahrrad zu leihen und die Insel auf dem Drahtesel zu durchqueren. Das Gerhart Hauptmann Haus und auch das Wahrzeichen der Insel, der Hiddenseer Leuchtturm, stehen Besuchern offen.

Hiddensee wurde berühmt als Rückzugsort für bekannte Künstler und Freidenker. Neben der Natur hat auch diese Tatsache seine Anziehungskraft.


Bad Doberan und Heiligendamm

In anderer Richtung locken selbstverständlich die Hansestädte Rostock und Wismar. Auch Wismar gehört zum Weltkulturerbe. Zwischen den beiden Städten liegt Bad Doberan. Unser erster Ausflug dorthin ist uns bis heute in Erinnerung geblieben. Das ehemalige Zisterzienserkloster vor Ort ist das als erstes in Mecklenburg gegründete Kloster überhaupt. Die dazugehörige Klosterkirche, das Doberaner Münster, gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Backsteinbauten des Landes. Eine Besichtigung ist sehr beeindruckend. Nur knapp 6 km von hier entfernt liegt der Ortsteil Heiligendamm. Der Weg zum ältesten Seebad Deutschlands führt über eine der längsten Lindenalleen, die es in unserem Land gibt. Es besteht auch die Möglichkeit, mit der Bäderbahn Molli die „Weiße Stadt am Meer“ anzufahren. Die weißen ehemaligen Logier-, Bade- und Gesellschaftshäuser gehen auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Die Pracht des Ensembles hat dazu geführt, dass Heiligendamm als schönstes Seebad überhaupt galt.


Greifswald

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist ebenfalls nicht mehr als eine dreiviertel Stunde von hier entfernt. Die 1456 gegründete Universität ist eine der ältesten der Welt und der Marktplatz der Stadt gilt mit seinem freistehenden Rathaus als einer der schönsten Norddeutschlands. Caspar David Friedrich wurde in Greifswald geboren. Das Pommersche Landesmuseum stellt Werke des Künstlers aus und vor allem das Caspar-David-Friedrich-Zentrum widmet sich einem der bedeutendsten Maler und Zeichner der deutschen Früh-Romantik. Die Klosterruine Eldena, eines seiner berühmten Motive, steht heute noch und kann im gleichnamigen Ortsteil besichtigt werden.


Fischland-Darß-Zingst

Selbstverständlich lädt die Nähe zu Fischland-Darß-Zingst zu einer Tour ein. Die 45 Kilometer lange Halbinsel liegt zwischen Rostock und Stralsund und trennt die Boddenkette von der offenen Ostsee. Mit den Kindern fahren wir gerne nach Dierhagen an den 7 km langen Strand oder auch weiter nach Ahrenshoop. Hier wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie gegründet. In dieser Tradition steht heute noch das von einem der Mitbegründer der Kolonie errichtete Künstlerhaus Lukas. Ursprünglich diente es als Pensions- und Atelierhaus für die Malschülerinnen von Paul Müller-Kaempff. Heute steht es als Stipendiatenhaus Künstlern der verschiedenen Sparten zur Verfügung. Auch abseits der Kulturgeschichte ist Ahrenshoop mit seinen vielen reetgedeckten Häusern ein reizender Ort. Der Strand ist sehr schön und lädt zum Spaziergang, Sonnenbaden und Schwimmen ein. Die Querung der Halbinsel endet von Westen kommend in Zingst. Der Ort ist nicht nur für seine 250 Meter lange Seebrücke bekannt. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegt in unmittelbarer Nähe. Die eigene Internetseite wirbt damit, dass der Nationalpark „zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis ist. Das Balzen der Vögel im zarten Grün der erwachenden Natur, die überraschenden Wildbegegnungen in den satten Farben des Sommers, der eindrucksvolle Vogelzug in den bunt gefärbten Tönen des Herbstes mit dem beeindruckenden Schauspiel der Kranichrast sowie die erholsame Weite der Winterlandschaft sind für jeden Naturliebhaber von großer Nachhaltigkeit“.


Rad, Kanu und St. Thomas

Wir machen gerne eine Fahrradtour entlang einer der vielen Routen, die sich durch das Land schlängeln. Selbstverständlich sind wir auch schon paddeln gewesen. Sowohl von dem Wasserwanderrastplatz in Tribsees als auch von der „Saline 7“ in Bad Sülze lassen sich ganz unterschiedliche Touren entlang der Trebel oder der Recknitz starten. Beide Rastplätze sind nur wenige Minuten von Landsdorf entfernt. Zwischen den beiden Flüssen liegt das Grenztalmoor. Der Naturschutzbund Nabu schlägt verschiedene Wanderrouten vor. In Tribsees – dem früheren Ackerbaustädtchen, das seit 1285 Stadtrecht hat – gilt es vor allem die St. Thomas Kirche zu besichtigen. Diese wurde im 14. Jahrhundert erbaut und beherbergt eine der größten erhaltenen Buchholzorgeln, die 1996 komplett restauriert wurde und den „Tribseer Mühlenaltar“, ein Kleinod mittelalterlicher Kunst.


Für die Kleinen

Natürlich werden sich Ihre Kinder im Park oder an der See pudelwohl fühlen. Vielleicht werden Sie aber auch mit ihnen eines dieser Ziele anreisen:

Marlow: Vogelpark
Rostock: Zoo
Stralsund: Ozeanum und Meeresmuseum, Hansedom mit Erlebnisbad, Stadthafen mit der Gorch Fock I
Ribnitz-Damgarten: Boddentherme – kleines Schwimm- und Wellenbad
Tribsees: Wasserwanderrastplatz
Bad Sülze: Saline 7 – Wasserwanderrastplatz
Markgrafenheide: Kletterwald Hohe Düne

Auch ohne ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, ist es ein Vergnügen und ein Erlebnis, die unmittelbare und weitere Umgebung von Landsdorf kennenzulernen. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich: mal sehr weit, dann wieder leicht hügelig und etwas geschlossener. An vielen Stellen finden Sie unerwartete Sehenswürdigkeiten – seien es bezaubernde Alleen, spektakuläre Landschaften, kleine Dorfkirchen, verlassene oder renovierte Gutshäuser.